Ein Rabauke (Band 1 von 2 der Reihe: Ich bin Bolle),
Band 1 (Jahre 1959 - 1977) der auf sechs Bände konzipierten Reihe -

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Buchbeschreibung
Agroplant GmbH, 2002.
1. Auflage,
Paperback, Fadenheftung, Standardbuchformat, S. 114,
sehr gutes Exemplar, schon heute eine Rarität, da die einzige Auflage (d.h. die 1.) auf nur 500 Stück begrenzt war ---------------------- ‘‘Ich bin Bolle - Ein Rabauke‘‘ ist der erste Band von insgesamt sechs konzipierten Bänden. Dieses Buch berichtet authentisch und offen über die Jahre 1959 -1989 in der DDR. Bolle ist ein Spitzname und steht für einen jungen Mann, der, wie viele andere seiner Generation, das Leben verstehen will, also bereits frühzeitig nach der Wahrheit sucht. ‘‘Ich bin Bolle‘‘ ist auf insgesamt sechs Bände konzipiert. Bisher erschien bereits (1999) der dritte Band - ‘‘Haß‘‘ (oder ‘‘Die NVA - Ein Insider berichtet‘‘). Jeder einzelne Band ein Puzzleteil für sich, jeder kann für sich gelesen werden, aber alle zusammen ergeben am Ende das Bild eines (normalen!?) DDR-Lebens. ---------------------------------------------------------------------- Anbei einige aktuelle Lesermeinungen: ... da ist Dir wirklich was unterhaltsames passiert. Die beiden Bücher (beide Bände von Bolle!) lesen sich schön flott. Ich bin schon neugierig auf die anderen Teile. Kannst mich schon vormerken als Abnehmer; Sibylle John (47), Schwedt/O., 2005 ////////////////////////////////////////////// Offen und ehrlich, die Schilderung einer DDR - Kinder- und Jugendzeit ohne Pathos und Schönfärberei. Ein köstlicher Lesegenuss, weil er den Tatsachen entspricht. Stefan Adam (50), Greiffenberg, Dezember 2005 ////////////////////////////////////////////////////////// Schon die Einführung: "Was ich verbissen suchte..." ist lesenswert. Wenn man dieses interessante Buch liest, wird man tief nachdenklich und freut sich am Ende "Bolle" kennengelernt zu haben! Ingeborg Schütze (72), Ferdinandshof, Januar 2006 //////////////////////////////////////////////// Ja, Bolle, so wurde er von manchen genannt. Hier stellt sich einer seiner Kindheit und vor allem seiner prägenden Jugendzeit, der nicht nur genau meiner Generation angehört, sondern auch noch viele Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser Zeit mit mir gemeinsam hat. Was ein alter Schulfreund - merklich mit großer Mühe und inneren Schmerzen auf seiner Suche nach sich selber aufgeschrieben hat, liest sich darum mit besonderer Anteilnahme - soll heißen: mit eigener innerer Beteiligung und tatsächlicher Betroffenheit. Kein Wunder, daß das Büchlein an einem Abend "verschlungen" wurde.... Vieles darin kann ich ruhigen Gewissens bejahen, manches reizt zum Widerspruch - schon damit ist sehr viel erreicht. Was da zu lesen steht, ist eine (!) mögliche Sichtweise auf wichtige, ja entscheidende Jahre für uns, die wir dann um die 30 einen gewaltigen Umbruch erlebt haben. Sich damit kritisch auseinander zu setzen und in Worte zu fassen, hat in meinen Augen mindestens Respekt verdient. Bisher habe ich noch nichts gefunden, was sich - bezogen auf unsere Altersgefährten vergleichbarer Biografie - in ähnlicher Weise um Wahrhaftigkeit und Streitbarkeit bemüht (mir selbst hat dazu leider bisher der Mut und die Entschlußkraft gefehlt). Manches tut beim Lesen ziemlich weh, aber: Wenn Wahrheit nicht schmerzhaft ist, so ist es keine Wahrheit - sondern Selbsttäuschung! Und ohne Verletzungen (eigene und fremde) zu riskieren, kommt wirkliche Wahrhaftigkeit nicht aus. Ganz unmißverständlich: Trotz Schmerzen oder Verletzungen - es gibt nichts zu bedauern an diesem Leben. Gut vorstellbar, daß manch Jüngerer das Büchlein auch mit Gewinn für sich lesen kann. Sei es nur, um die Elterngeneration besser verstehen zu können. Natürlich hat es Anpassung und Unverbindlichkeit ebenso gegeben wie heute, aber - und davon läßt sich im "Bolle - Ich bin ein Rabauke" sehr viel lesen - sehr viel mehr an Unangepaßtheit und ehrlicher Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Jeder ist auf der Suche nach seinem Leben wie der Bolle - auch die, die es nicht zugeben wollen oder können. Ich kann Bolle sehr gut verstehen, weil es mich immer noch genau so umtreibt. Diese Suche nach sich selbst ist wohl erst mit dem Tod beendet. Wer nicht mehr sucht, ist schon tot! Eine abschließende Bitte an den Autor: Unbedingt weiterschreiben und weitersuchen... Dr. Uwe Müller (47), Berlin, April 2006 /////////////////////////////////////////////////// Also ich habe beide Teile mit Interesse gelesen, denn ich bin nur unwesentlich jünger und somit mit der Geschichte dieser Zeit gut vertraut. Hinzu kommt, dass ich selber Offizier der NVA und bis 1997 der Bundeswehr (Techniker) war. Nun lebe ich auch noch seit genau 30 Jahren in der Region Eggesin-Torgelow und kenne viele Menschen mit ähnlichem Lebenslauf. Da war es sehr interessant für mich zu lesen, was denn ein "Landser" in seinen 18 Monaten erlebt hat, dass er mit Hass zurückblickt. Da ich selber als Techniker nicht unmittelbar Vorgesetzter war, aber z.B. die Fahrer von LKW und Panzern (übrigens auch mehrere Schwedter) mir fachlich unterstellt waren, hatte ich schon einen guten Einblick in das Leben "hinter den Kulissen". Sicher gab es wie überall im Leben solche und solche Vorgesetzte und Unterstellte und es war unter den damaligen Bedingungen für niemanden leicht, alle (politischen) Forderungen bis ganz nach unten umzusetzen. Wir waren ja auch nicht blind und wussten, dass wir oft an der Praxis vorbei Überzeugung leisten sollten (z.B. Politunterricht). Bitte bedenken Sie auch, dass ein junger Leutnant mit etwa 21-23 Jahren von der Offiziersschule in die Truppe kam und sofort "Führer" sein musste. Und wenn er einigermaßen gut war, dann wurde er mit 23-25 Jahren schon Kompaniechef und war für bis zu 100 Soldaten verantwortlich und oft auch überfordert. Sie haben auch erlebt, dass die Besten ihren Weg dann schnell gehen und weiterkommen, aber viele gute und eben auch weniger gute Vorgesetzte bleiben lange unten und können dort bewusst oder unbewusst viel "versauen". Na ja und die EK-Bewegung habe ich nur selten miterlebt, meist nur bei der Spurenbeseitigung an den Morgen danach gestaunt, was da abgegangen sein muss. Aber auch der erste Teil liest sich interessant, zeigt er doch, dass es damals echt nicht einfach war, seinen Weg zu finden, insbesondere wenn er nicht der aalglatte und systemkonforme war. Nun schreien aber beide Teile nach Fortsetzung und Vollendung. Es gibt zwar den Fingerzeig in die Zeit nach der Penne und der Fahne aber der war doch sicher genauso steinig und wie kam es dazu, dass Sie in der Psychiatrie landeten... Also, ich habe Ihre Werke gern gelesen und kann vieles gut verstehen und nachvollziehen, zumal ich den ein oder anderen namentlich erwähnten auch kenne. Da ja alles Ihre subjektive Wahrnehmung ist (eben aus der Sicht des "Landsers"), sind sicher auch streitbare Punkte enthalten, die dem gelungenen Gesamteindruckaber eher gut tun. Stefan Holland-Moritz, Mai 2006 //////////////////////////////////////////////////////// Die zwei Bände „Ich bin Bolle“ von Frank Schütze sind autobiografische Texe. Da fragt man sich als Leser, wie kommt ein 48-jähriger der Öffentlichkeit weitgehend unbekannter Mann dazu, seine Autobiografie zu schreiben? Was ja eigentlich nur Größen der Zeitgeschichte am Ende ihres Lebens zugestanden wird? Die Texte bewegen sich allesamt im weitläufigen Vorfeld von Literatur. Aber es ist nicht uninteressant, was Schütze da erzählt wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Es wird schnell klar, dass der in seinem Leben arg gebeutelte Autor so ein Sucher nach dem Wasser des Lebens ist. Er will Leben nicht nur erfahren, er will es auch verstehen. Aber nicht nur das. Er will seine Erfahrungen an die Welt weitergeben. Ob diese reichen, die Welt reicher und klüger zu machen, wage ich zu bezweifeln. Aber bestimmt sind die Geschichten doch Lebenshilfe für diesen und jenen, der mit sich im Zwist liegt und nicht so recht an sich glauben kann. Gut finde ich, dass wie nebenbei ein Stück persönlich erlebte DDR-Geschichte anschaulich gemacht wird. Interessant ist das allemal. Aber es bleiben die Tücken der Autobiografie – sich selbst darstellen, ohne sich allzu wichtig zu nehmen. Gunter Preuß, Schriftsteller und Literaturkritiker, August 2007 /////////////////////////////////////////////// Das Buch liest sich so interessant, daß meine Kindheit in meiner Erinnerung zurück kam; auch ich hatte eine wilde, unbändige Jugend. Aber ich hatte nicht so eine schöne und behütete Kindheit wie der Autor. Wenn ich meine harte und brutale Erziehung nicht gehabt hätte, wäre ich in meinem Leben gescheitert. Gut war für Frank Schütze, daß er an einer langen Leine geführt wurde, nur so konnte er seine Vorstellungen vom wahren Leben bereits früh verwirklichen. Dies ist nur ganz wenigen Menschen vergönnt... Gerhard Strebe, Jahrgang 1928, Oktober 2007
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